Ihre Gesundheit

Malariavorsorge

Malaria wird durch Anopheles-Mücken übertragen und kommt in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor. Die gefährlichste Form der Malaria kann unbehandelt tödlich verlaufen, bei rechtzeitiger Behandlung ist sie jedoch heilbar. Gegen Malaria gibt es noch keine Impfung. Allerdings sind bestimmte Medikamente in Tablettenform zur Malariaprophylaxe verfügbar. Einige Krankenkassen erstatten auch die Kosten für diese Gesundheitsvorsorge.

http://www.crm.de/krankenkassen/kk_tabelle_kassen.htm

http://www.crm.de/krankenkassen/index2.html

Vor der Reise – Nach der Reise

 Vor der Reise

-Besprechung der möglichen Risiken zu Ihrer Reise-Region-
Wir verfügen  über die aktuellen Informationen zu Ihrem Reiseziel (online-Vernetzung) und beraten Sie gezielt im Rahmen unserer über viele Jahrzehnte erworbenen Erfahrung in der Reisemedizin. Bitte spätestens vier Wochen vor Reisebeginn einen Termin in der  citypraxis vereinbaren!

-Empfohlene Reise-Impfungen-
Alle gängigen Impfstoffe werden in unserer Kühlkette vorrätig gehalten und können zeitgerecht verabreicht werden.

-Reise-Apotheke inclusive Malaria-Prophylaxe-
Sinnvolle Präparate werden empfohlen/besprochen und  auf Wunsch verordnet.

-Berufliche Auslandseinsätze-
Betriebsärztliche Beratung und Untersuchung entsprechend berufsgenossenschaftlicher Richtlinien vor und nach Auslandseinsätzen (G35) im Auftrag des Arbeitgebers.

Kosten:
Wird immer privat abgerechnet, aber von vielen Kassen        http://www.crm.de/krankenkassen/kk_tabelle_kassen.htm ,  http://www.crm.de/krankenkassen/index2.html                                                                                        und Arbeitgebern (Untersuchungsauftrag bitte mitbringen!) erstattet.

Nach der Reise

Jede nach einer Fernreise auftretende  Erkrankung könnte durch Risiken im Reiseland ausgelöst sein! Bitte denken Sie daran und sprechen Sie kurzfristig  Ihren Arzt/Ihre Ärztin darauf an !

Reiseimpfungen

Durch verunreinigtes Trinkwasser/Nahrungsmittel werden in den Tropen häufig Erkrankungen ausgelöst, die Entzündungen von Leber und/oder Darm in Form von Gelbsucht, Durchfällen und massiver Schwächung des Organismus zur Folge haben.
Für Reisen in alle tropischen Länder sind zum Schutz vor Hepatitis A zwei Impfungen im Abstand von 2-12 Monaten empfehlenswert.
Zum Schutz vor Typhus genügt eine einzelne Impfung. Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie Polio und Hepatitis B sind immer noch vermeidbare Erkrankungen, gegen die sich jedes Mitglied eines gut organisierten Gesundheitswesens durch Basisimpfungen schützen sollte.
Je nach Art, Ziel und Dauer der Reise können weitere Immunisierungen z.B. gegen Gelbfieber, Tollwut, Cholera, Meningitis , jap. Encephalitis o.ä. sinnvoll sein.Das Ärzte-Team der  citypraxis  ist bei allen Fragen zur Reisemedizin Ihr kompetent weitergebildeter Partner.

Für wen macht eine Hepatitis-B-Impfung Sinn ?

Hepatitis B-Viren verursachen häufig eine gefährliche, chronisch fortschreitende Leberentzündung. Die Viren, die bei infizierten Personen in praktisch allen Körperflüssigkeiten vorkommen, werden durch Blut-zu-Blut-Kontakte (z. B. Tätowierung oder Piercing mit unsterilen Instrumenten) oder durch Sexualverkehr übertragen. Intakte Präservative schützen vor sexueller Ansteckung.

Beim Essen oder Trinken sind – wie auch bei HIV - keine Ansteckungen zu befürchten.

In den Tropen ist wesentlich häufiger als in Mitteleuropa mit ansteckenden Virusträgern zu rechnen.

Wer mit besonderen Risiken (z.B. Tätowierung, Piercing, Akupunktur,neue sexuelle Kontakte)rechnet sollte sich auf jeden Fall impfen lassen. Auch bei mehrmonatigen Auslands-Aufenthalten ist die Impfung nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen ratsam.

Alle Jugendlichen sollten spätestens ab dem Alter von 11 Jahren im Hinblick auf anstehende vermehrte sexuelle Aktivität gegen Hepatitis B komplett immunisiert werden.

Sinnvolle Diagnostik für den alternden Mann

Früherkennung und Vorsorge sind beim "Mann über 45" die Grundlage für sinnvolle Altersmedizin.

Dabei sind neben allgemeinen Blut- und Stoffwechselparametern nur wenige Hormonwerte aussagekräftig und hilfreich für eine ggfs. individuell anzupassende Therapie: Gesamt-Testosteron und Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG).

Hieraus läßt sich das freie Testosteron berechnen, das bei Werten unterhalb der Norm und entsprechenden Beschwerden ersetzt werden sollte.
Die Hormon-Ersatz-Therapie ist nicht sinnvoll bei Patienten mit bekanntem Prostata-Karzinom (deshalb hier vorher und alle 3 Monate gezielte Kontrollen!), bei Vergrößerung und Verhärtung der männlichen Brust sowie beim einem Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer im Schlaf mit Sauerstoffdefizit).

Statistisch ist bei einem Drittel der 50-jährigen und der Hälfte der 80-jährigen Männer ein latentes Prostatakarzinom zu erwarten.
Bei Verdacht auf eine Störung der Nebennieren sollte noch DHEA(-S)bestimmt werden. Evtl. kann hier dann rechtzeitig einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko vorgebeugt werden.

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