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Fluch und Segen der Nanopartikel

Nanopartikel sind Zwergteilchen mit einer Grösse von wenigen millionstel Millimetern, die durch die Beimengung zu Pflegeprodukten (dünner Auftrag), Textilien (Abweisung von Schmutz- und Feuchtigkeit), Lacke (schnelleres Aushärten) oder Medizinprodukte (Sterilität) Materialeigenschaften verändern können.
Beim Umgang in Forschung und Produktion hinkt die Erforschung von möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Vermarktung der Produkte weit hinterher:

  • Nanopartikel sind so klein, daß man nicht weiß, welche Barrieren im Körper sie mit welcher Folge durchdringen können.
  • Verschiedene Tierversuche geben Hinweise auf toxische Folgen, weshalb im Arbeitsschutz zwingend alle verfügbaren Schutzmaßnahmen (bestmögliche Vermeidung von Hautkontakt, Inhalation oder Verschlucken) zum Einsatz kommen müssen.
  • Betriebsarzt, Sicherheitsingenieur und Arbeitgeber müssen Betriebs-bezogen gezielte Maßnahmen erörtern.

Arbeitsmedizin

  • Gefährdungs-Untersuchungen nach BG-Vorschriften
  • Einstellungs-Beurteilungen
  • Hygiene-Belehrungen
  • Verkehrsmedizin-Gutachten
  • Betriebsarzt für Firmen 
  • Seh-, Hör-, Drogen-Tests
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